Mittwoch, 10. Juli 2013

Ein Autoreninterview mit euren Fragen



Ein tolles Gewinnspiel geht zu Ende


© Renée Holler
In den vergangenen Wochen hattet ihr die Möglichkeit, der Autorin Renée Holler eure Fragen zu stellen. So haben mich einige Emails und Kommentare erreicht, aus denen ich den folgenden Fragenkatalog gebastelt habe.

Und so beantwortete Renée Holler also eure Fragen:
1. Wann haben Sie bemerkt, dass Sie die Gabe für „schöne Worte“ haben? Also wann haben Sie bemerkt, dass Sie schriftstellerisch begabt sind?
Ich hatte schon als Kind eine lebhafte Fantasie und dachte mir ständig Geschichten aus. Allerdings sah ich es nie als „Gabe“, sondern vielmehr als vergnüglichen Zeitvertreib.

2. Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?
Irgendwann fing ich an meine Geschichten in leere Schulhefte aufzuschreiben. Mein erstes Buch wurde allerdings erst viele Jahre später veröffentlicht. Die ersten Schreibversuche meiner Kindheit landeten in einer Kiste auf dem Dachboden.

3. Warum leben Sie heute in England? Erscheinen Ihre Bücher auch dort?
Mein Mann ist Engländer. Bisher erscheinen meine Bücher dort noch nicht, doch ich hoffe sehr dass "Das Geheimnis des goldenen Salamander" eines Tages auch in Englisch erhältlich ist.

4. Woher stammen die Ideen zur Handlung bei "Das Geheimnis des goldenen Salamanders"?
"Das Geheimnis des goldenen Salamanders" geht auf einen Museumsbesuch im Londoner Museum der Docklands zurück. In einer Ausstellung über die Neue Welt wurden Kinderfänger erwähnt. Allein das Wort beflügelte meine Fantasie und ließ mich einfach nicht mehr los.

5. Warum wählten Sie für den Roman gerade London aus Schauplatz des Geschehens aus?
London war der natürliche Schauplatz, denn "Das Geheimnis des goldenen Salamanders" geht auf historische Tatsachen zurück. Abgesehen davon hat mich die schillernde Vergangenheit der Stadt schon immer fasziniert.

6. Welche ist Ihre Lieblingsfigur aus dem Roman? Bitte begründen Sie Ihre Wahl.
Sassa ist meine Lieblingsfigur. Als Kind hätte auch gerne so einen Freund gehabt, der mich beschützt und der mir beibringt, wie man mit Pfeil und Bogen umgeht.

7. Warum spielt der Roman ausgerechnet im 17. Jahrhundert?
Die Kinderfänger waren besonders zu Anfang des 17. Jahrhunderts in London aktiv. Eine andere Zeitperiode hätte nicht gepasst.

8. Wird es eine Fortsetzung der Geschichte geben?
Vielleicht. Allerdings gibt es derzeit noch keine definitiven Pläne.

Liebe Renée Holler... an dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei Ihnen für die einfache Kommunikation und ihre Aufgeschlossenheit gegenüber verrückten Ideen bedanken. Zudem kann ich mir eine kleine Bitte einfach nicht verkneifen: Lassen Sie uns wissen, wie es mit Alyss und Jack auf den großen Meeren weiter geht... ich bin schon sooo gespannt ;)

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