Sonntag, 4. August 2013

Thema des Monats "Indie-Autoren"



Was bedeutet Indie eigentlich?


 
© berufung-selbständig

Der Begriff „Indie“ ist die Kurzform von Independent, was unabhängig bedeutet. Dementsprechend sind Indie-Autoren unabhängige Autoren. Sie fungieren als Selbstverleger, da sie den kompletten Prozess ihrer Buchveröffentlichung selbst begleiten und steuern. So sind sie nicht nur für das Schreiben des Manuskriptes zuständig, sondern müssen sich auch all denjenigen Aufgaben widmen, die sonst ein Verlag übernehmen würde. Seine Aufgaben sind damit das Lektorat, die Gestaltung des Umschlagsdesigns, die Öffentlichkeitsarbeit und auch das Marketing.

Er muss sich um die Überprüfung und Korrektur seines Textes kümmern, bei Printausgaben für den sachgerechten Druck und die ordnungsgemäße Bindung des Buches sorgen, Kontakt zu Büchereien und Buchhandlungen aufnehmen, welche das Buch vertreiben sollen und er muss die Werbung für sein Buch organisieren, sodass möglichst viele Leser auf das Buch aufmerksam werden. Zu den meist genutzten Marketingwerkzeugen von Indie-Autoren zählen heute die Autorenhomepage, über die Autoren für ihre Bücher werben und auch Lesungen, welche den direkten Kontakt zu den Lesern ermöglichen.

Aber warum entscheiden sich immer mehr Autoren für die Selbstverlegung ihres Buches? Wohl die meisten Autoren schätzen die Freiheiten, welche ihnen durch die Eigenpublikation zustehen. Gern nehmen sie dafür auch ein Mehr an Arbeit auf sich. Andere entscheiden sich für die Eigenpublikation, da ihnen so nicht nur ein prozentualer Anteil vom Verkaufspreis ihres Buches zusteht, sondern weil sie somit den gesamten Verkaufspreis für sich beanspruchen können.

Welche Erfahrung habt Ihr mit Indie-Autoren und ihren Büchern gemacht? Lest ihr gern Indie-Bücher oder greift ihr öfter zu Verlagsbüchern?

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