Montag, 16. September 2013

Rezension zu Pamela S. Beasons "Summer Westin - Todesruf"



Thriller mit poetischen Naturbeschreibungen


 © Egmont Verlagsgesellschaften mbH

Der Begriff „Thriller“ leitet sich vom englischen „to thrill“ (schauern, erbeben, erzittern) ab. In der Literatur oder auch im Film bezeichnet man so ein auf Spannung und Nervenkitzel hin angelegtes Werk. Der Roman Summer Westin – Todesruf der US-amerikanischen Autorin Pamela S. Beason wurde vom Egmont LYX-Verlag im März 2013 als Thriller herausgebracht.

Seit dem Jahr 2007 hat man sich im Egmont LYX-Verlag dem Romantic Thrill, der Romantic History und der Romantic Fantasy verschrieben. Der Verlag gibt in Bezug auf das eigene Programm an: Die spannungsgeladenen und sinnlichen Bücher sorgen für Nervenkitzel und romantische Stunden voller Leidenschaft, wobei sich alles um starke Helden und prickelnde Gefühle dreht.“

Der Roman Todesruf bildet den zweiten Teil der Serie Summer Westin – Verloren in der Wildnis von Pamela S. Beason. Da der Roman eine eigenständige Erzählung abbildet, muss man den ersten Teil zum Verständnis des zweiten Teils nicht zwingend gelesen haben. Bereits der erste Teil Verhängnisvolle Spuren war ein voller Erfolg für die Autorin. Und auch ein dritter Teil wurde bereits unter dem Titel Gefährliche Tiefe für Februar 2014 vom Verlag angekündigt.

Insgesamt dreht sich die Serie um die Biologin Summer Westin, welche im zweiten Teil nun im Olympic National Park arbeitet, um ihre Umweltstudie voranzutreiben. Nachdem Sie einem bewaffneten Wilderer begegnet, bricht im Park ein Feuer aus. Kurz darauf findet man eine schwer verletzte Frau und einen alten Minenschacht in dem abgebrannten Waldstück. Bei ihren Nachforschungen gerät die Biologin schließlich selbst in Gefahr…

Einen interessanten Aspekt in diesem Roman bildet die Liebelei der Biologin Summer Westin mit dem FBI Agenten Chase Perez, der aufgrund seines Jobs keine feste Beziehung mit Summer führen kann. Dadurch werden dem Thriller teilweise erotische Stellen hinzugefügt, was dem Roman nicht nur einen weiteren Handlungsstrang, sondern auch mehr Tiefe verleiht. 

Die Autorin Pamela S. Beason ist bekannt für ihre poetischen Naturbeschreibungen. An vielen Stellen im Roman dominieren die Milieubeschreibungen allerdings so sehr, dass nicht selten die Geschehnisse an Brisanz verlieren und in den Hintergrund treten. Darunter leidet in erster Linie die Spannung, welche als das Wesentliche in einem Thriller gilt. Echte Thriller-Liebhaber kommen mit diesem Roman nicht auf ihre Kosten, obwohl uns eine „runde“ Geschichte von Pamela S. Beason erzählt wird.

HIER findet ihr eine Leseprobe zu Summer Westin – Todesruf. Zudem könnt ihr den Titel HIER bestellen. 

Ich danke Blogg-dein-Buch für dieses Rezensionsexemplar.

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