Sonntag, 8. September 2013

Verfilmungen von Fantasy-Stoffen



Zur Geschichte des fantastischen Films


 

Der Ursprung von Fantasyverfilmungen liegt bereits in der Zeit der Stummfilme. Es wurden Heldenepen, Sagen und Mythen verfilmt, wie etwa Die Nibelungen oder Der Zauberer von Oz.


Einen ersten Aufschwung im Genre des Fantasyfilms brachte die Verfeinerung der Stop-Motion-Technik. Dabei nahm man eine Trickfigur in vielen verschiedenen Positionen auf, die anschließend in nur einer Filmsekunde abgespielt wurden, womit Fabelwesen endlich zum Leben erweckt werden konnten. Beispiele für Filme mit dieser Technik sind etwa Herr der drei Welten, Münchhausen oder Jason und die Argonauten.


In den 1970er und 1980er Jahren löste die Weiterentwicklung der Tricktechnik eine regelrechte Produktionswelle aus. Nun waren bildgewaltige Inszenierungen möglich, die man etwa in Die unendliche Geschichte, Der dunkle Kristall oder Willow bestaunen kann.


Eine weitere Verbesserung der Fantasy-Filme ergab sich in den 1990er Jahren durch die Animation per Computer. Die Filme fanden sich nun in neuer Optik wieder. Bekannte Beispiele sind Hook, Kampf der Kobolde oder Hexen hexen.


Der Durchbruch der Fantasy-Filme zum Mainstream folgte in den 2000ern. Seitdem sind detailreiche und aufwendige Produktionen möglich, die von technischen Möglichkeiten gestützt werden. Zwar erreichen die Kosten solcher Produktionen mittlerweile überirdische Dimensionen, doch erfreuen sich gerade Umsetzungen von literarischen Vorlagen immer größerer Beliebtheit. Beispiele dieser Art sind Herr der Ringe, Chroniken von Narnia, Brothers Grimm oder Der goldene Kompass. Zu den neuesten Umsetzungen zählen Rubinrot oder Chroniken der Unterwelt – City of Bones.



Welche Fantasy-Filme gehören zu euren Lieblingen? Welche Umsetzungen treffen überhaupt nicht euren Geschmack?

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