Dienstag, 14. Januar 2014

Rezension zu Elis Fischers "Die Kunstjägerin"


Rätselraten um ein Gemälde


 © Gmeiner Verlag GmbH

Elis Fischer wurde im Jahr 1965 geboren, studierte Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft in Wien, widmete sich nach vielen Arbeitsjahren im Marketing ganz der Kunst. Heute lebt sie mit ihrer Familie im Burgenland und arbeitet als Künstlerin und Vergolderin. Im Juli 2013 erschien ihr Debütroman Die Kunstjägerin. Interessanter Weise befindet sich das Gemälde „Die Krönung“, das im Zentrum des Romans steht, tatsächlich in ihrem Besitz.

Als inhaltlicher Einstieg dient der Klappentext:
Theresa führt als Illustratorin und Mutter ein beschauliches Leben in Wien – bis das Erbe eines Gemäldes ihre Welt auf den Kopf stellt. Sie entdeckt auf dessen Rückseite einen unbekannten Namen und beginnt nachzuforschen. Doch diese Neugier bringt sie und ihre Familie in Gefahr. Als der von ihr beauftragte Restaurator ermordet und das geheimnisvolle Bild gestohlen wird, beginnt eine abenteuerliche Jagd, die Theresa bis in die Kunststadt Florenz führt.

Der Leser begleitet Theresa und ihre Freunde und Familie über 18 Kapitel bei der Aufklärung um das Gemäldegeheimnis. Die sympathischen Charaktere machen es dem Leser einfach, sich bei der Schatzsuche in die Reihe der Forschenden einzureihen. Die Autorin vermischt tatsächliche historische Gegebenheiten mit eigenen Annahmen, was das Gerate und Gerätsel um so spannender macht. In dem Roman stellt Elis Fischer Vermutungen über die Entstehung und Erstellung des Gemäldes an. Auf ihrer Internetseite können weitere historische Details zum Gemälde nachgelesen, sowie viele Zusatzinformationen gefunden werden. Zudem freut sich Elis Fischer über weitere Hinweise zum Gemälde „Die Krönung“. 

Mich irritierten im Roman die teilweise vorhandenen schnellen Szenensprünge innerhalb mancher Kapitel. Diese Sprünge wirkten auf mich irritierend. Zudem waren manche Teile im Roman etwas zu lang gezogen, bis der nächste Ermittlungsschritt stattfand oder der nächste Hinweis auftauchte. Dies geht manchmal auf Kosten der Spannung.

Alles in allem ist der Roman Die Kunstjägerin aber durchaus zu empfehlen, da die klare Sprache der Autorin ebenso wie die realistisch gestalteten Figuren ein Lesevergnügen bereiten. HIER findet ihr eine Leseprobe.

Kommentare:

  1. Den Hinweis auf die Webseite fand ichgut, ansonsten war es etwas kurz

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    1. Hey, du hast absolut recht... die Rezension ist in der Tat etwas kurz geraten, aber zu manchen Büchern gibt es einfach nicht viel zu sagen. Ich meine: Das Buch ist gut, aber es ist eben nur durchschnittlich in meinen Augen. Bevor ich rumschwafel, schreibe ich lieber weniger :)

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