Montag, 14. März 2016

Buchbesprechung zu "Fremdes Leben" von Petra Hammesfahr



Stell Dir vor, Du wachst auf und hast keine Erinnerungen mehr…


©Diana Verlag

Am 8. März erschien der neue Spannungsroman Fremdes Leben von Petra Hammesfahr – einer der erfolgreichen deutschen Krimi- und Drehbuch-Autorinnen. Die mit dem Rheinischen Literaturpreis ausgezeichnete Schriftstellerin ist mittlerweile fester Garant für Bestseller und liefert erneut einen spannungsgeladenen, fesselnden Roman im Diana Verlag. Darin erwacht Protagonistin Claudia aus dem Koma: zwar ohne Erinnerungen, dafür aber mit dem Gefühl, dass ihr (noch immer) jemand nach dem Leben trachtet…


Wissenswertes über Schriftstellerin Petra Hammesfahr in der Buchbesprechung


Die 1951 geborene Autorin begann bereits im Alter von siebzehn Jahren mit dem Schreiben. Doch lange Zeit blieben ihre Texte unveröffentlicht: 159 Ablehnungen erhielt sie, bis im Juni 1989 eine Kurzgeschichte aus ihrer Feder im Männermagazin Playboy erschien. Zwei Jahre später veröffentlichte man endlich ihren ersten Triller. Seitdem fanden über dreißig Roman von Petra Hammesfahr Anklang bei Lesern auf der ganzen Welt. Denn ihre Romane wurden in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt – und über fünf Millionen Mal verkauft. Als Drehbuchautorin schreibt sie etwa Episoden für die Krimiserie Der Fahnder oder selbst das Drehbuch für ihren Roman Der stille Herr Genardy.  

Worum es in dieser Buchbesprechung geht – Der Klappentext


"Mach sie tot, mach sie tot!" Mit diesen Worten im Kopf erwacht eine Frau auf einer Intensivstation. Doch wer hat das gesagt? War sie gemeint? Wer ist sie überhaupt? Fast zwei Jahre soll sie im Koma gelegen haben. Den Mann, der sie mit Claudia anspricht und sich als ihr Ehemann Carsten Beermann vorstellt, kennt sie nicht. Auch der erwachsene Sohn, der von seiner leidvollen Kindheit erzählt, ist ihr fremd. Erst als sie sich an einen kleinen Jungen erinnert, der in einer brennenden Wohnung nach seiner Mutter ruft, keimt in ihr ein entsetzlicher Verdacht …

Unwissenheit und Hochspannung als Leitgedanke bei dieser Buchbesprechung


Im Roman Fremdes Leben verweben sich fortlaufende Handlung und Erinnerungsbruchstücke der Protagonistin, wollen jedoch über lange Zeit kein funktionierendes Bild ergeben. Immer wieder sieht Protagonistin Claudia, die sogar an der Richtigkeit ihres Namens zweifelt, Bilder aus der Vergangenheit vor ihrem inneren Auge. Diese Fetzen des Erinnerns wollen nicht nur der Protagonistin selbst Klarheit verschaffen. Auch als Leser versucht man damit, das wirre Puzzle um Claudias Vergangenheit nach und nach zusammenzusetzen.
Damit schlägt man sich als Leser voll und ganz auf die Seite der Protagonistin, bildet eine detektivische Einheit, fiebert mit ihr nach der Wahrheit, versucht Lügen zu entlarven und sich im Dschungel des Halbwissens zurecht zu finden. Wem kann man trauen? Wer spielt ein falsches Spiel? Wer meint es gut? Oder war alles doch nur ein böser Traum?
Petra Hammesfahrs Erzählstil fesselt, sodass man beim Lesen eine um die andere Seite hinter sich lässt. Die Unwissenheit der Protagonistin macht die besondere Spannung bei diesem Roman aus. Und auf den letzten Buchseiten präsentiert die Autorin dem Leser ein Ende, mit dem wohl kaum jemand gerechnet hätte…

Die Buchbesprechung auf den Punkt gebracht


In ihrem neuen Roman Fremdes Leben liefert Petra Hammesfahr überzeugende, tiefgründige Figuren in einer clever konstruierten Geschichte, die aber niemals „aufgesetzt“ oder „zusammengesetzt“ wirkt. So möchte man als Leser unterhalten werden.


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