Samstag, 25. Juni 2016

Produktive Helfer für Deinen Schreibprozess


Über Notizbücher, Mindmaps und Autorensoftware




Sitzt Du manchmal am Schreibtisch und weißt nicht, wie Du die Fülle der Ideen in den Griff kriegen sollst? Oder lässt Du Dich leicht vom Schreiben ablenken? Dieser Artikel gibt Dir einige Anregungen, mit welcher Hard- und Software Du den Überblick und die Konzentration beim Schreiben behältst.

Den Fluss der Ideen kanalisieren

Am Anfang stehen Ideen, Recherchen, Notizen. In dem ziemlich genialen Notizbuchblog findest Du alles über Formate und Nutzungsmöglichkeiten "klassischer" Notizbücher. Es gibt aber auch digitale Notizblöcke für PC oder Handy, z.B. OneNote aus der Microsoft-Familie oder das webbasierte Evernote. Auch elektronische Zettelkästen gibt es mittlerweile.

Planen und Plotten

Ein komplexes Schreibprojekt kommt nicht ohne Planung aus. Ideal dafür ist ein magnetisches Whiteboard, auf dem Du die Handlungsschritte visualisieren kannst, z.B. mit verschiedenfarbigen Karteikarten für Plot (Handlungsablauf), Figuren und andere Elemente. Ein Bogen Packpapier und Klebezettel gehen auch. Manche Autoren plotten auch mit Hilfe von Mindmaps – auf Papier oder am PC mit Tools wie Mind-Manager, XMind oder Freemind 

Spezialsoftware für Autoren

Auch spezielle Textverarbeitungsprogramme für Autoren und Autorinnen bieten Funktionen, die beim Schreiben nützlich sind: Papyrus Autor unterstützt Dich beispielsweise bei der Stilanalyse und der Rechtschreibung. Eine günstige Alternative ist Scrivener; einen ausführlichen Erfahrungsbericht findest Du hier. Beide sind für verschiedene Betriebssysteme und auf Deutsch erhältlich. Für drehbuchschreibende Mac-User, die auch vor einer rein englischsprachigen Oberfläche nicht zurückschrecken, kommt Storyist in Frage.

Laptop & Co.

Das Standardschreibgerät von heute ist natürlich der Computer. Für welches Modell Du Dich entscheidest, hängt von Deinen persönlichen Bedürfnissen und von deinem Geldbeutel ab. Bei der Wahl des Betriebssystems solltest Du daran denken, dass nicht jede Software auf jedem Betriebssystem läuft.

Ablenkungsfreies Schreiben

Zu den exotischeren Schreibgeräten gehören so genannte Typewriter. Sie bestehen im Wesentlichen aus einer Tastatur, einem kleinen Display und Speicher für Texte. Auf ihnen kann man schreiben – sonst nichts. Per Schnittstelle lässt sich der Rohtext später auf einen PC übertragen. In diese Kategorie gehören zum Beispiel der AlphaSmart (nur noch gebraucht erhältlich) und der Freewriter. Interessanterweise werden Geräte dieser Art in den USA hergestellt und sind dort weiter verbreitet als bei uns – vielleicht herrscht dort eine andere Schreibkultur?
Für ein puristisches Schreibmaschinengefühl am "normalen" PC sorgen einfache Texteditoren wie der mit Windows mitgelieferte Editor, Notepad ++, Fokuswriter oder so genannte Full-Screen-Editoren. Mit Softwaretools wie Freedom kannst Du Dich zeitweilig vom WWW abnabeln. Auch ein Ortswechsel kann Wunder wirken, zum Beispiel in eine Bibliothek oder ein Café ohne Internetzugang – gerade Bibliotheken bieten eine wunderbare, konzentrierte Atmosphäre.

Schreiben von Hand

Viele Schreibprofis arbeiten gern mit handschriftlichen Notizen und Techniken wie z.B. Clustering. Ein schöner Füller oder ein Bleistift, der angenehm über das Papier gleitet, schöne Schreib- und Notizblöcke können uns inspirieren und auch parallel zum Computer eingesetzt werden. So genannte Digitalstifte schlagen die Brücke von der handschriftlichen Aufzeichnung zum PC – so oder so: Schreiben mit der Hand ist eine ideenfördernde Abwechslung für Auge, Hand und Hirn.

Denn der Spaß am Schreiben ist der beste Schutz vor Ablenkungen. Oder was meinst Du? Schreib uns doch im Kommentarfeld, wie Du Dich zum Schreiben motivierst und mit welchen Hilfsmitteln Du Deine Schreibprojekte organisierst.

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